
»Reisewarnung für DKB- und Hanseaticbankkunden!!«
Auf Südafrikanischer Seite schickte man uns von Schalter zu Schalter, bis wir letztendlich am „Einreiseschalter“ unseren „Ausreisestempel“ bekommen haben
Für die Einreise nach
haben wir von Reisefreunden die Info bekommen, dass wir auf jeden Fall ein „light vehicle“ sind. Wir sind für solche Tipps immer sehr danbar, da wir ja bekannter Weise nicht stur nach der Traveler-Gebrauchsanweisungs-App (iOverlander) reisen, sondern meist nur mit einem groben Basiswissen an die Grenze fahren und das bisher sehr erfolgreich. Dieser Tipp hat uns dann auch direkt 2h gekostet
Denn man wollte uns als „Reisebus“ kategorisieren: $85,- Nach kurzer Verhandlung waren wir dann ein „Minibus“: $42,- Ohne das Wissen, dass wir eigentlich ein „light vehicle“ sind ($28,-), hätten wir wahrscheinlich die $42,- irgendwann bezahlt und wären nach nur 35min fertig gewesen. Aber wir wussten es ja nun besser. Also Reisebus
parken und erstmal zu Fuß rein und blöd fragen, das mach ich ja sehr gerne
Und siehe da, nach ein paar Telefonaten kommt gleich jemand und schaut sich unser Fahrzeug nochmal genauer an. Es kommt der Mann, der uns als „Reisebus“ klassifiziert hat
Wir öffnen die Schiebetür und siehe da, es ist immer noch ein 2-Sitziger Camper, ohne kommerzielle Ladung und ohne 54 Sitzplätze! Nach weiteren Telefonaten und Bestätigungen dürfen wir dann endlich zum „light vehicle-Schalter“ fahren und sollen dort $42,- bezahlen, also den Minibus-Tarif. Aber wir sind jetzt ein „light vehicle“ so wie wir das wollten...
Das ist jetzt wieder so eine typische afrikanische Logikund die Diskussion beginnt von vorne... Nach insgesamt 2,5h haben wir es pünktlich zum Sonnenuntergang tatsächlich zum „light-vehicle-Tarif“ geschafft. Übrigens, an der ersten Mautstation wurden wir ohne jede Diskussion sofort und eindeutig als „light-vehicle“ klassifiziert, da wir ja nur 2 Sitze haben!!! Ohne Worte, dieser Affenzirkus an den Grenzen
🎪
Also suchen wir unseren ersten Wildcampspot nahe der Grenzstadt mal wieder im Dunkeln und sind im ersten Versuch bereits erfolgreich
Dann geht es in den Matobo-NP, dem Park mit der angeblich höchsten Leopardendichte und auch Nashörner soll es hier geben. Ich machs kurz, kein Leopard, kein Nashorn
und auch sonst haben wir entlang so mancher Transitstrecke im südlichen Afrika mehr Wildlife gesehen als in diesem Park
Landschaftlich lohnt sich der Park allemal und auch die meisten 4x4 Pisten konnten wir problemlos fahren. Achja, zu unserer 3-Wöchigen Erkältung gesellte sich noch das „Afrikanische Zeckenbissfieber“. Wir sind gespannt, was wir uns noch so alles einfangen...